Am Donnerstag, den 12. März, wird erneut der landesweite Warntag durchgeführt. Um 11 Uhr werden im gesamten Land rund 6.500 Sirenen ausgelöst. Gleichzeitig schlagen Mobiltelefone Alarm, über Lautsprecher werden Durchsagen gemacht und auch in sozialen Netzwerken sowie auf digitalen Warntafeln erscheinen entsprechende Warnmeldungen.
Die Übung soll die Bevölkerung für Warnsignale sensibilisieren, die Abläufe der Warnsysteme überprüfen und verbessern sowie das Zusammenspiel der unterschiedlichen Warnmittel testen.
Durch das Modulare Warnsystem (MoWaS) werden Meldungen über folgende Kanäle ausgelöst:
- Cell Broadcast (automatisches Versenden von Warnungen an Mobilfunkgeräte)
- Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)
Außerdem werden Warnmeldungen über Hörfunk, Fernsehen, digitale Stadtinformationstafeln sowie weitere angeschlossene Medien verbreitet. Parallel hierzu werden die Sirenen durch die Leitstellen vor Ort aktiviert.
Der Bund als Betreiber des Modularen Warnsystems ermöglicht erstmals die Aussendung einer Entwarnung über Cell Broadcast und kommt damit einer Anforderung von Nordrhein-Westfalen nach.


